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Wohnungslosenhilfe

Unsere Wohnungslosenhilfe hält ein breit gefächertes Unterstützungsangebot für volljährige Frauen und Männer in Wohnungsnot vor. Die Hilfen reichen von der Versorgung in unserem „Treffpunkt Grenzstraße“ über die aufsuchende Sozialarbeit, ein Angebot zur medizinischen Akutversorgung, die vielfältigen Hilfen u.a. bei der Wohnungssuche durch die Fachberatungsstelle bis zur Unterstützung und Begleitung im eigenen Wohnraum. Dabei ist es unerheblich, ob Sie bereits Ihre Wohnung verloren haben oder (noch) bewohnen können.

Die Unterstützung erfolgt niederschwellig und in Absprache mit Ihnen auf der Grundlage der §§ 67 ff. des zwölften Sozialgesetzbuches (SGBXII).

Ihre ersten Ansprechpartner*innen sind die Mitarbeiter*innen in der Fachberatungsstelle, die Ihnen zu den genannten Öffnungszeiten ohne vorherige Terminvereinbarung zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Beschreibung unserer Angebote.

>> Zentrale Beratungsstelle für Wohnungslose
>> Wohnhilfen
>> Soziale Arbeit und Medizinische Versorgung (SA+M)


 

 

Zentrale Beratungsstelle für Wohnungslose

Wohnungslosigkeit entwickelt sich für die meisten Menschen plötzlich: Ein Mietvertrag endet, eine Räumung wird durchgeführt, bei den Eltern oder dem Partner kann man einfach nicht mehr leben. Die Wohnungslosigkeit ist oftmals die Spitze eines längst existierenden, scheinbar unüberwindbaren Berges von Problemen.
Wir möchten Ihnen helfen, Ihre Lebenssituation wieder in den Griff zu bekommen. Die Beratung ist selbstverständlich freiwillig, vertraulich und kostenlos. Es ist uns ein Anliegen, Ihre persönliche Notlage zu verstehen. Wir nehmen uns Zeit für Sie. Nur auf diese Weise können wir gemeinsam eine Lösung entwickeln, die zu Ihnen passt und nach Möglichkeit zu einer dauerhaften Verbesserung führt.


Wir sind für Sie da,

  • wenn Sie wohnungslos sind oder
  • wenn Sie Angst haben, die Wohnung zu verlieren
  • wenn Sie den Ämtern keine Anschrift vorlegen können und es Ihnen ein Graus ist, Formulare auszufüllen
  • wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen die Probleme über den Kopf gewachsen sind
  • wenn Freunde und Verwandte Ihnen nicht mehr helfen
  • wenn Sie mit den Behörden einfach nicht klarkommen
  • wenn das Geld nicht bis zum Monatsende reicht
  • wenn Sie gerade aus der Haft entlassen sind
  • wenn Sie sich einsam und isoliert fühlen.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstelle

  • unterstützen Sie bei der Wohnungssuche und/oder bei der Sicherung Ihres Wohnraumes
  • helfen Ihnen in akuten Notlagen und bei der Sicherung des Überlebens
  • leisten persönliche Unterstützung beim Umgang mit Behörden und Ämtern
  • betreuen Sie auch, wenn die neue Wohnung bereits angemietet ist, damit sich Ihre Lebenssituation langfristig bessert
  • beraten Sie, wenn Sie in einer Gemeinschaftsunterkunft leben und vermitteln Sie, wenn gewünscht, in andere Fachdienste oder neue Wohnformen
  • können Ihnen auch einen Besuch vor Ort anbieten
  • können gemeinsam mit Ihnen den Umgang mit Ihrem Einkommen überdenken und, wenn gewünscht, Sie bei der Einteilung Ihres Geldes unterstützen.


Im „Treffpunkt“

  • gibt es ein Verpflegungsangebot (Frühstück und Mittagessen, alkoholfreie Getränke)*
  • gibt es Dusch- und Waschmöglichkeiten und die Möglichkeit der Nutzung von Waschmaschine und Trockner*
  • besteht die Möglichkeit zum Aufenthalt ohne Verzehrzwang
  • bestehen Gruppenangebote
  • besteht die Möglichkeit, verschiedene Medien zu nutzen.

* gegen geringe Kostenbeteiligung


 

 

Wohnhilfen

Unsere Mitarbeiter*innen der Wohnhilfen können Sie beraten und bei der Problemlösung unterstützen!

  • Haben Sie Angst, Ihre Wohnung (wieder) zu verlieren?
  • Finden Sie keinen passenden Wohnraum?
  • Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen die Probleme über den Kopf wachsen?
  • Sind Antragsformulare bei Ämtern und Behörden Ihnen ein Graus?
  • Kommen Sie mit Ihrem Geld nicht über den Monat?
  • Wissen Sie nicht, was Sie mit Ihrer Zeit anfangen sollen?

Für wen sind die Wohnhilfen gedacht?
Alleinstehende Frauen und Männer, die in Oberhausen leben und wegen ihrer besonderen Lebenssituation und sozialen Schwierigkeiten in der Gefahr sind, wohnungslos zu werden oder bereits ohne eigenen Wohnraum sind, können die Wohnhilfen in Anspruch nehmen.
Der Wunsch zur Veränderung und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit müssen bei Ihnen vorhanden sein.

Was wird Ihnen angeboten?
Das Hilfeangebot wird gemeinsam mit Ihnen auf Ihre individuelle Lebenssituation abgestimmt. Sie können u.a. in folgenden Bereichen beraten, begleitet und unterstützt werden.

  • Finden, Anmieten und Einrichten einer eigenen Wohnung
  • Erhalt ihrer Wohnung und Haushaltsführung
  • Einteilung der finanziellen Mittel und Schuldenregulierung
  • Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung
  • Entwicklung von Strategien zur Konfliktbewältigung
  • Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Behörden
  • Entwicklung neuer Perspektiven unter Nutzung Ihrer Interessen und Stärken

In den ersten Beratungsgesprächen werden wir gemeinsam mit Ihnen, das für Sie passende Hilfeangebot finden und die weitere Vorgehensweise mit Ihnen besprechen.

Was kostet die Hilfe?
Die Kosten für unsere Wohnhilfen werden in der Regel komplett von der Stadt Oberhausen und dem Landschaftsverband Rheinland getragen (nach §§ 67 – 69 SGB XII). Wir sind vom Landschaftsverband als Träger für Betreutes Wohnen anerkannt.


 

 

Soziale Arbeit und Medizinische Versorgung (SA+M)

Wir fahren dahin, wo Hilfe nötig ist!
SA+M ist die mobile Filiale der Wohnungslosenhilfe. SA+M ist multifunktional ausgestattet und ermöglicht die fachliche Beratung vor Ort auch für Menschen, die den Weg in die bestehenden Einrichtungen nicht gehen (können).
Die Standorte von SA+M und die Einsatzzeiten richten sich nach den Treffpunkten der Gruppen im öffentlichen Raum. Im Winter werden zusätzliche Einsätze außerhalb der üblichen Zeiten gefahren und Schlafsäcke, Decken und warme Getränke verteilt.
SA+M ist ein mobiles Angebot auch an Menschen, die durch niedergelassene Arztpraxen nicht oder nur unzureichend erreicht werden. Zehn Ärzte machen sich abwechselnd auf den Weg, zwei Mal pro Woche.

Beratung
Der Innenraum des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit für ungestörte Beratungsgespräche. Bei Bedarf können Schreiben, Formulare und Anträge dank der mobilen EDV direkt vor Ort erstellt werden.

Versorgung 
Es besteht jederzeit die Möglichkeit, kostenlos Kleidung, Decken, Schlafsäcke und Getränke zu erhalten. Auch Kondome werden kostenlos ausgegeben.

Behandlung
Kostenlose medizinische Erstversorgung und Beratung wird durch wechselnde Oberhausener Ärzt*innen geleistet. Zudem ist es möglich, zu Fachärzten weitervermittelt zu werden. Der Tausch von Spritzen (alt gegen neu) ist ebenfalls möglich.

Wo finde ich SA+M?
mittwochs, 14 – 16 Uhr Berliner Park (Hauptbahnhof)
donnerstags, 13 – 15 Uhr Sterkrade-Mitte

Das Diakonische Werk Oberhausen führt das Projekt „SA+M“ in Kooperation mit der Stadt Oberhausen und niedergelassenen Oberhausener Ärztinnen und Ärzten durch.

Sie möchten die Arbeit unterstützen? 
Spendenkonto  IBAN: DE80 3655 0000 0000 1059 99
BIC: WELADED1OBH (Stadtsparkasse Oberhausen)
Stichwort: SAM

Kontakt

Ambulante Wohnungslosenhilfe

Grenzstraße 73 a – c
46045 Oberhausen

Beratung
Telefon 02 08 – 85 008 – 81
Telefon 02 08 – 85 008 – 93
E-Mail diakonie.wohnungslosenhilfe@
kirche-oberhausen.com

Montag 8.30 – 12.30 Uhr
Dienstag 8.30 – 12.30 Uhr
und 14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch 10.00 – 12.30 Uhr
Donnerstag 8.30 – 12.30 Uhr
Freitag 8.30 – 12.30 Uhr
und nach Vereinbarung

Wohnhilfen
Betreutes Wohnen
Telefon 02 08 – 85 008 – 82

Wohntraining
Telefon 02 08 – 85 008 – 86

„Treffpunkt“
montags – freitags
8.00 – 14.00 Uhr
Telefon 02 08 – 85 008-83

Wo finde ich SA+M?
mittwochs, 14.00 – 16.00 Uhr
Berliner Park (Hauptbahnhof)
donnerstags, 13.00 – 15.00 Uhr 
Sterkrade-Mitte


Spendenkonto
Ev. Kirchenkreis Oberhausen
DE79 3506 0190 1010 2720 13
BIC: GENODED1DKD
Stichwort: Spende Diakonisches Werk – Wohnungslosenhilfe